Aus dem Neolithikum besitzt die Bretagne noch zahlreiche Menhire,
Dolmen und Kromlechs. Menge und Qualität dieser vorgeschichtlichen
Kultstätten und Steingräber machen die Bretagne
zum größten Megalithstandort Europas, wenn nicht
gar der Welt.
Unter dem englischen Königshaus Anjou-Plantagenet
und den Kapetingern entstehen zahlreiche befestigte Städte
und Burgen. Etwas später tragen die Herzogin Anne und
ihre Tochter Claude zur Blüte und Entfaltung der bretonischen
Kunst und Baukunst bei, aus der ein beeindruckendes kulturelles
Vermächtnis hervorgeht.
Eine imposante Militärarchitektur
aus Granit löst die kleinen Steinhäuser ab. Sie
bezeugen den Willen der Bretonen, in einem historisch "feindseligen"
Gebiet leben zu wollen.
Die magischen Farben der Bretagne
sind in den Werken der Impressionisten verewigt, die in der
von Paul Gauguin geleiteten Schule in Pont-Aven neue Inspirationen
aus dieser herrlichen Gegend schöpften.
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